Samstag, 17. Januar 2009

250 Greifvögeln droht der Abschuss



Niederösterreich ignoriert den Tier- und Artenschutz: Bis Ende Januar 2009 sollen hier 250 Habichte und Mäusebussarde brutal abgeschossen werden – entgegen geltendem EU-Recht. Dies sieht eine neue Landesverordnung vor, die ausschließlich die Interessen der Jäger bedient.

Angeblich sollen die Vögel für den Rückgang seltener Tierarten verantwortlich sein. Doch diese Behauptung ist an den Haaren herbeigezogen und entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Noch schlimmer: Die Regelung öffnet illegalen Abschüssen von gefährdeten Greifvögeln Tür und Tor; mögliche Verwechslungen lassen sich damit bestens rechtfertigen.

Bitte helfen Sie, sinnloses Tierleid zu verhindern! Protestieren Sie gegen diesen grausamen Vogelmord bei unserer Partnerorganisation Marktcheck und senden Sie einen Appell and den zuständigen Landesrat DI Plank.

Ihr VIER PFOTEN-Team

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Samstag, 20. Dezember 2008

Oprah Winfrey zur Tierschützerin des Jahres gekürt

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New York (dpa) - Talkshow-Queen Oprah Winfrey ist zur US-Tierschützerin des Jahres gekürt worden. Die 54-Jährige habe «denen eine Stimme verliehen, die keine haben», befand die amerikanische Tierschutzorganisation PETA.

In ihren Sendungen habe Winfrey nicht nur auf die Grausamkeiten von Tierfarmen, Zuchtfabriken und Schlachtmethoden aufmerksam gemacht, sondern auch eine vegetarische Diät praktisch vorgelebt, hieß es auf der Internetseite des Vereins. «Oprah nutzt ihren Ruhm und ihre Zuhörerschaft, um denen zu helfen, die nicht vom Glück bevorzugt werden, auch bei den Tieren», lautete die Begründung.

Die «Oprah Winfrey Show» ist die erfolgreichste amerikanische TV-Show. Im März hatte die Talkmasterin Millionen von Tierfreunden gerührt, als sie eine ganze Sendung dem Tod ihres Cockerspaniels Sophie widmete.

© sueddeutsche.de - erschienen am 20.12.2008 um 16:48 Uhr

Samstag, 13. Dezember 2008

Bundeswehr führt Tierversuche durch


Wie am 11. Dezember durch eine Meldung der BILD-Zeitung bekannt wurde, führt auch die Bundeswehr Tierversuche durch. Um die Auswirkungen von biologischen und chemischen Waffen zu erforschen, seien seit 2004 mehr als 3.000 Affen, Ratten, Kaninchen, Meerscheinchen und Schweine im Namen der Forschung gestorben. Zu den Tests zählen offensichtlich auch Experimente mit Erregern von Milzbrand, Ebola und dem Kongo-Fieber. „Auch dem Verteidigungsministerium muss bewusst sein, dass Ergebnisse aus Tierversuche keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragbar sein müssen. Außerdem ist dem Ministerium bestimmt nicht verborgen geblieben, dass es bereits genug Alternativen zu den grausamen Tierversuchen gibt.“, äußert sich Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. empört über diese Nachricht.

TASSO e.V.

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

Montag, 17. November 2008

Servicehunde...

unter dieser Adresse findet man Fotos von Hunden, die als Servicehunde Menschen helfen, die als US-Soldaten im Irakkrieg verwundet wurden:

http://www.nytimes.com/slideshow/2008/11/11/giving/20081111-DOGS_index.html

Die Fotos sprechen fuer sich, den Text braucht man nicht zu verstehen...die meisten Hunde helfen durch Aufheben von Objekten, stabilisieren des Gleichgewichts etc, aber sie sind auch wirksam bei emotionalen Problemen durch posttraumatische Stressdisorder, eine typische Folge des Kriegseinsatzes und ein Grund fuer zahllose Selbstmorde von aus dem Kriegseinsatz zureuckgekehrten Soldaten...

Donnerstag, 6. November 2008

Gute Nachrichten von Animals Angels: Neue Freunde für die Tiere

Liebe Freunde und Förderer,

aus Italien kommen gute Nachrichten. Unsere Einsatzleiterin Christine hat in Sizilien eine Woche lang Polizeikräfte geschult. Mit dem neuen italienischen Handbuch, das von Animals' Angels erstellt worden ist, wurde die Aufmerksamkeit der Autobahnpolizisten auf die transportierten Tiere im Süden Italiens gelenkt. Worauf ist zu achten? Was sagt das italienische, was das EU-Gesetz? Welche Verstöße kommen häufig vor? Welche Strafen können wirksam verhängt werden? Über 300 Polizisten wurden als Freunde und Helfer der Tiere in Messina, Catania und Palermo theoretisch und praktisch geschult. Die Zusammenarbeit mit der italienischen Tierschutzorganisation LAV war wie immer hervorragend.

Das Konzept der Polizeitrainings erweist sich immer mehr als Erfolg: durch die Zahl der teilnehmenden Beamten multipliziert sich die Wachsamkeit. Fahrern und Spediteuren stehen jetzt effektive Kontrolleure gegenüber, die wissen, worauf es ankommt. So werden die Transporte teurer, lohnen sich also nicht mehr wie vorher. Auf lange Sicht verändern wir so das Transportgeschäft mit den Tieren.

Von der Abschaffung der Transporte über lange Strecken sind wir noch weit entfernt – das hängt von uns Verbrauchern und von den Politikern ab. Aber ein großer Schritt in die richtige Richtung ist getan. ‚Wir sind bei den Tieren’. Mit der Polizei. Und dank Ihnen, die diese Arbeit finanzieren.

Herzliche Grüße von Ihrem

Michael Blanke

PS. Wussten Sie, dass wir für diese Arbeit keinerlei öffentliche Zuschüsse bekommen? Europäische Wirklichkeit…

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Pechvogel Prince


Tierseite 19 der Frau im Blick 12/08. Das Heft erscheint am 14.11. an allen Kiosken.

Montag, 13. Oktober 2008

Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Ausbildung von Hundehaltern

Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt, muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben. Im ersten Jahr müssen Hund und Halter außerdem ein spezielles Training absolvieren. Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.

Sozial lebende Tiere

Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind größere Gehege vorgeschrieben.

Mehr Auslauf für Pferde

Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.

Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen

Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Beschäftigung für Schweine

Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.

„Die Maßnahmen der Schweizer, den Tierschutz zu verbessern, sind sehr lobenswert. Allerdings darf man sich fragen, wer die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen soll“, kommentiert Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. das neue Gesetz.