Montag, 17. November 2008

Servicehunde...

unter dieser Adresse findet man Fotos von Hunden, die als Servicehunde Menschen helfen, die als US-Soldaten im Irakkrieg verwundet wurden:

http://www.nytimes.com/slideshow/2008/11/11/giving/20081111-DOGS_index.html

Die Fotos sprechen fuer sich, den Text braucht man nicht zu verstehen...die meisten Hunde helfen durch Aufheben von Objekten, stabilisieren des Gleichgewichts etc, aber sie sind auch wirksam bei emotionalen Problemen durch posttraumatische Stressdisorder, eine typische Folge des Kriegseinsatzes und ein Grund fuer zahllose Selbstmorde von aus dem Kriegseinsatz zureuckgekehrten Soldaten...

Donnerstag, 6. November 2008

Gute Nachrichten von Animals Angels: Neue Freunde für die Tiere

Liebe Freunde und Förderer,

aus Italien kommen gute Nachrichten. Unsere Einsatzleiterin Christine hat in Sizilien eine Woche lang Polizeikräfte geschult. Mit dem neuen italienischen Handbuch, das von Animals' Angels erstellt worden ist, wurde die Aufmerksamkeit der Autobahnpolizisten auf die transportierten Tiere im Süden Italiens gelenkt. Worauf ist zu achten? Was sagt das italienische, was das EU-Gesetz? Welche Verstöße kommen häufig vor? Welche Strafen können wirksam verhängt werden? Über 300 Polizisten wurden als Freunde und Helfer der Tiere in Messina, Catania und Palermo theoretisch und praktisch geschult. Die Zusammenarbeit mit der italienischen Tierschutzorganisation LAV war wie immer hervorragend.

Das Konzept der Polizeitrainings erweist sich immer mehr als Erfolg: durch die Zahl der teilnehmenden Beamten multipliziert sich die Wachsamkeit. Fahrern und Spediteuren stehen jetzt effektive Kontrolleure gegenüber, die wissen, worauf es ankommt. So werden die Transporte teurer, lohnen sich also nicht mehr wie vorher. Auf lange Sicht verändern wir so das Transportgeschäft mit den Tieren.

Von der Abschaffung der Transporte über lange Strecken sind wir noch weit entfernt – das hängt von uns Verbrauchern und von den Politikern ab. Aber ein großer Schritt in die richtige Richtung ist getan. ‚Wir sind bei den Tieren’. Mit der Polizei. Und dank Ihnen, die diese Arbeit finanzieren.

Herzliche Grüße von Ihrem

Michael Blanke

PS. Wussten Sie, dass wir für diese Arbeit keinerlei öffentliche Zuschüsse bekommen? Europäische Wirklichkeit…

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Pechvogel Prince


Tierseite 19 der Frau im Blick 12/08. Das Heft erscheint am 14.11. an allen Kiosken.

Montag, 13. Oktober 2008

Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Ausbildung von Hundehaltern

Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt, muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben. Im ersten Jahr müssen Hund und Halter außerdem ein spezielles Training absolvieren. Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.

Sozial lebende Tiere

Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind größere Gehege vorgeschrieben.

Mehr Auslauf für Pferde

Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.

Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen

Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Beschäftigung für Schweine

Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.

„Die Maßnahmen der Schweizer, den Tierschutz zu verbessern, sind sehr lobenswert. Allerdings darf man sich fragen, wer die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen soll“, kommentiert Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. das neue Gesetz.

Samstag, 27. September 2008

Semjon in der Zeitschrift "Das Beste für die Frau"


Das Beste für die Frau, Ausgabe November. Sie erscheint am 10.10.2008 in einer Auflage von 500.000 Exemplaren an allen Kiosken. Der kleine Semjon wird noch berühmt ; )

Donnerstag, 18. September 2008

Neue EU-Schlachttierverordnung sorgt für mehr Tierschutz

Pressemitteilung
Brüssel, den 18. September 2008
Zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Verordnung, die die Bedingungen für Tiere zum Zeitpunkt des Schlachtens und Tötens verbessern soll, erklärt die Europaabgeordnete und Tierschutzpolitikerin Hiltrud Breyer MdEP (Bündnis 90 / Die Grünen):
Der Vorschlag der EU-Kommission ist sehr zu begrüßen. Es ist hervorragend, das es der EU-Kommission gelungen ist, den Tierschutz bei Schlachttieren deutlich zu verbessern.
So sind die so genannten Tierschutzbeauftragten, die künfitg die Schlachtung überwachen sollen, ein klares Signal für wirksameren Tierschutz. Auch die vorgeschriebenen regelmäßigen Stichproben, bei denen die Bewusstlosigkeit des Tieres vor dem Töten überprüft wird, sowie die verbesserte Ausbildung werden den Tierschutz in der Europäischen Union voranbringen. Auch wird die vorgeschlagene Verordnung durch einheitliche Standards zu faireren Wettbewerbsbedingungen in Europa führen. Zwar wird sich für Deutschland nicht viel ändern, dennoch ist es lobenswert, dass es gelungen ist, Regelungen zu schaffen, die in der ganzen EU gelten.
Bedauernswert ist, dass bei den Tötungsmethoden für männliche Eintagsküken wie Schreddern und Vergasen nicht zwingend vorgeschrieben ist, dass diese ersetzt werden müssen, sobald die derzeit in der Forschung stehenden Alternativen zur breiten Anwendung kommen können. Wünschenswert wäre auch gewesen das zunehmende Schlachten von Zuchtfischen in die Verordnung aufzunehmen.

Spenden von Praxismöbel von Cordas Adoptanten!


Das ist Frau Katzenmeier und Corda. Corda wurde im März diesen Jahres an Frau Katzenmeier von Silke Jung vermittelt. Super nettes Paar die beiden!

Und das sind Spenden von Herrn Dr. Katzenmeier. Dr. Katzenmeier schließt zum Ende diesen Jahres seine Praxis, und anstatt sie weiter zu verkaufen haben uns die beiden die Möbel und Geräte gespendet. Einen ganzen Bus voll, einfach super!
Wir werden die Möbel und Geräte nach Spanien bringen um dort für unsere Tiere in der Auffangstation eine Krankenstation einzurichten.
Nochmals, vielen lieben Dank!